Als der Industriedesigner und Innenarchitekt Alain Silberstein Ender der 80er Jahre begann Uhren zu entwerfen, war er für viele Betrachter die etwas überteuerte Alternative zur Swatch-Familie. Die vielen Farbtupfer provozierten die konservative Uhrenwelt. Quarzwerke im Inneren befriedigten nur die Präzisionsfreaks, die topfförmigen Gehäuse bedurften der Gewöhnung. Heute sind die Kritiker verstummt, Silbersteins kleinen Kunstwerke haben sich als konsequente Adaption der Walter Gropius Bauhaus-Philosophie durchgesetzt. Das Motto einer Bauhaus-Ausstellung von 1923 [ "Kunst und Technik - eine neue Einheit " ] nimmt in seinen Uhren Form an.Mit Namen wie Bodoni, Hebdo, Arkitek und der Marine-Kollektion hat sich Silberstein in den letzten sechs Jahren einen Stammplatz in der Uhrengemeinde erarbeitet. Kompromißlose Qualität, ausgefallenes Design und feine Mechanik im Inneren gingen eine außergewöhnliche Synthese ein.
Mit dem neuen Krono B [ Bauhaus ] hat er nun einem seiner Uhrenkinder endlich einen Namen gegeben, mit dem sein ästhetischer Anspruch steht und fällt: seine Referenz an die Walter Gropius-Bauhaus-Denkweise der einfachen und verständlichen Formensprache.
Ins Auge fällt sofort das für Silberstein ungewöhnliche auf Hochglanz poliert Edelstahlgehäuse und das ebenso aud dem Rahmen fallende weiß glänzende Zifferblatt, das einen augenfälligen Kontrast zu den bunten Zeigern bildet. Ebenso ungewöhnlich der Griff weg vom Stahl- zum Lederarmband, es vereint erneut die auf dem Zifferblatt leuchtenden Farben Rot, Gelb und Blau, wie überhaupt diese Farben das ständig wiederkehrende Thema der Uhr bilden.
Mehr auf der Alain Silberstein Internetseite: www.a-silberstein.fr








